Wolfgang Loth

Wolfgang Loth

Wolfgang Loth, Bergisch-Gladbach


Zur Person
Jg. 1951; Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Familientherapeut (IF Weinheim), Systemischer Therapeut und Berater (SG). Leiter einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle, sowie freiberuflich Supervision, Konsultation, Fortbildung. Redaktionsmitglied der Zeitschrift systeme; im Beirat der Zeitschriften Systhema, Familiendynamik und Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung. Seit 1987 zahlreiche Veröffentlichungen zu Systemischer Theorie und Praxis.

Aktuelle Publikationen (Auswahl)

Loth, W. (2014). Kurze Skizze eines langen Weges – Versuch über den systemischen Umgang mit Ungewissem. Z. f. systemische Therapie u Beratung 32(2): 51 – 62.

Loth, W. (2014). Systemische Therapie zwischen Erwartung und Erfahrung. In: Trautmann-Voigt, S. & B. Trautmann (Hg.) Brückenschläge. Beiträge zur Psychodynamischen Psychotherapie. Köln: Claus Richter Verlag, S.73-94.

Loth, W. (2013). Ressourcen bewegen mit Sinn. In: Schaller, J. & H. Schemmel (Hg.) Ressourcen… Ein Handbuch für Psychologische Therapie und Forschung. Tübingen: dgvt-Verlag, S.21-32.

Loth, W. (2012). Zwischen instrumentellem Denken und existenzieller Erfahrung. Einige Überlegungen zum Helfen in der Not. In: Molter, H., R. Schindler & A.v. Schlippe (Hg.) Vom Gegenwind zum Aufwind. Der Aufbruch des systemischen Gedankens. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 48-67.

Loth, W. (2011). Klinische Kontrakte entwickeln – Gemeinsames Anstiften von Sinn. In: Lenz, A. (Hg.) Empowerment – Ein Handbuch für die ressourcenorientierte Praxis. Tübingen: dgvt-Verlag, S. 137-160.

Loth, W. (2011). Was bewegt systemische Therapie? Versuch über Motivation in der systemischen Therapie. In: Schindler, H., W. Loth & J.v. Schlippe (Hg.)(2011) Systemische Horizonte. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S.57-68.

Loth, W. (2010). Was soll’s? – Eine Annäherung an »systemisch-plus«. Z. f. systemische Therapie u Beratung, 28 (1): 9–19.

Im Netz
www.kopiloth.de

Leitung des Workshops
„Wie ich mir Theorien in Praxisfragen übersetze…und was davon in der Praxis übrig bleibt“
Datum: Donnerstag, 13. Oktober 2016
Uhrzeit: 14.30 – 16.45 Uhr

Abstract
In diesem Workshop möchte ich mit interessierten KollegInnen darüber nachdenken und diskutieren, wie dieser Switch zwischen „drinnen“ und „draußen“ in der Arbeit mit KlientInnen „geht“. Drinnen – im System, wenn es um die Dynamik von Anschließen und Anstoßen geht (Anschlussfähigkeit und Ungewissheit). Draußen – in der Umwelt dieses Systems mit all ihren Anregungen, Konzepten, Theorien, Leitlinien, usw.
Speziell interessiert mich die Frage, wie Anregungen aus Beschreibungen „über“ die Arbeit (Theorien, Konzepte) zu Ideen und Handlungen „für“ die Arbeit werden (vielleicht sogar: „in“ der Arbeit). Und was dann daraus wird, wenn „in der Hitze des Gefechts“, wie Daniel Stern und KollegInnen schreiben, die Räume vielleicht eng, die Wellen hoch, der Geist müde oder die Zuversicht wankend wird, bzw. werden, je nachdem.
Als Anregung kann ich meine eigenen Übersetzungen für die Praxis anbieten, die ich mir aus der self-determination theory (Ryan&Deci) abgleitet habe, aus der Theorie der Salutogenese (Antonovsky) und aus Schiepeks Generischen Prinzipien. Dass ich mir ein eigenes Reflexionsrater ausgedacht habe (KOLB: Kontraktorientierte Leistungsbeschreibung) will ich nicht verschweigen, auch nicht, dass auch dieses mich nur anregen, doch nicht zu garantierten Ergebnissen bringen kann.
Es kommt also auf einiges an. Das ein oder andere davon könnten wir miteinander erkunden.